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Die richtige Organisationsform als Voraussetzung zur Digitalisierung

Digitalisierung ist Chefsache

Obwohl die Begriffe Digitalisierung, Digitale Transformation, Digitale Revolution& Co. schon seit einigen Jahren von den Medien hoch und runter gespielt werden, wird das Thema heute wichtiger denn je. Denn die Digitalisierung ist nicht mehr nur reines IT-Thema sondern Chefsache, da es jeden Unternehmensbereich betrifft: Von der Kunden-Interaktion über die Mitarbeiter-Kommunikation bis hin zu jedem Geschäftsprozess. Die Basis für die Digitalisierung liegt in erster Linie in den Organisationsstrukturen und Unternehmensprozessen. Es müssen also die Voraussetzungen zur Digitalen Transformation in der Basis eines Unternehmens geschaffen werden.

Die Basis schaffen

Das schnelle Voranschreiten von digitalen Innovationen erhöht in vielen Unternehmen den Handlungsdruck. Doch wo fängt man an? Es reicht nicht mehr aus, die Digitalisierung als Projekt anzugehen, sondern die Unternehmensleitung muss das Thema ganzheitlich betrachten. Denn die Digitalisierung betrifft jeden Geschäftsbereich und muss daher auch strategisch „von oben“ getrieben werden. Ein einheitliches Verständnis auf Management-Ebene muss geschaffen werden, sodass die Digitalisierungs-Strategie in das Unternehmen zu jedem Mitarbeiter getragen wird und Bedenken oder Ängste abgebaut werden. Unterstützen kann dabei ein Digitalisierungs-Team.

Organisationsformen zur Etablierung der Digitalisierung

Nach der Konzeptionsphase mit Beschluss einer unternehmensweiten Digitalisierungsstrategie, ist der nächste Schritt die Umsetzungsphase. Hierbei hilft ein Digitalisierungs-Team, das sich laut Industriemagazin.at in drei Organisationsformen bilden kann:

  • Internes Team („Inkubator“): Die Digitale Transformation wird durch ein bestehendes Team, z.B. eine Abteilung, mit vorhandenen Strukturen organisiert
  • Externes Team („Start-up“): Das Digitalisierungsteam arbeitet von außen als Start-up, Lab oder Joint-Venture unabhängig von bestehenden Unternehmensstrukturen
  • Kombiniertes Team („Hybrid“): Sowohl interne als auch externe Teams widmen sich der Digitalisierung. Die Teams sind dabei für unterschiedliche und klar abgegrenzte Themen- und Unternehmensbereiche zuständig.

Jedes Team birgt dabei Chancen und Risiken was beispielsweise die Akzeptanz oder Geschwindigkeit in der Umsetzung betrifft. Insgesamt bringen gemischte Teams die Organisation im gesamten schneller nach vorne.

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